Wie sicher ist Ihre Praxis in einer digitalisierten Welt?
In den vergangenen Monaten ist die Kritik an der elektronischen Patientenakte (ePA) sowie an zentralen Komponenten der Telematikinfrastruktur (TI) deutlich lauter geworden – auch aus ärztlichen Berufsverbänden wie dem Deutscher Hausärzteverband.
Gleichzeitig berichten viele Praxen weiterhin von wiederkehrenden Störungen im Praxisalltag. Häufig sind mehrere Anwendungen gleichzeitig betroffen, etwa das e-Rezept, die eAU oder der Kommunikationsdienst KIM. Hinzu kommen technische Probleme mit Hardware und Ausweisen: Zuletzt wurde bekannt, dass der Anbieter Medisign neu ausgelieferte elektronische Heilberufsausweise (eHBA) aufgrund technischer Fehler austauschen muss.
Unabhängig davon bleibt die tatsächliche Nutzung digitaler Anwendungen durch Patientinnen und Patienten bislang überschaubar. Nur ein relativ kleiner Teil der Versicherten nutzt die elektronische Patientenakte aktiv.
KBV-IT-Sicherheitsrichtlinie: Ist Ihre Praxis vorbereitet?
Parallel dazu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung eine verbindliche IT-Sicherheitsrichtlinie für den Einsatz digitaler Technik in Arztpraxen erlassen. Vielen Praxen ist jedoch nicht im Detail bewusst, welche Anforderungen sich daraus konkret ergeben.
Im Ernstfall kann das problematisch werden: Bei Sicherheitsvorfällen oder Datenpannen liegt die Verantwortung häufig bei der Praxis selbst.
Kennen Sie die Richtlinie?
Wissen Sie, ob Ihre Praxis – mit oder ohne Anschluss an die Telematikinfrastruktur – technisch und organisatorisch so aufgestellt ist, dass Sie im Fall eines Sicherheitsvorfalls bestmöglich abgesichert sind?
Natürlich wäre ein konsequenter „Air Gap“, also eine vollständige Trennung sensibler Systeme vom Internet, aus sicherheitstechnischer Sicht die robusteste Lösung. Für die meisten Praxen ist dies jedoch kaum praktikabel – schon wegen des organisatorischen Aufwands, der Kosten und der notwendigen Doppelstrukturen. Umso wichtiger ist eine realistische Einschätzung der eigenen IT-Sicherheitslage.
Unser Service für IG-Med-Mitglieder: IT-Sicherheitscheck Ihrer Praxis
Die Mitgliederversammlung der IG-Med hat uns im Dezember beauftragt, eine praktikable Möglichkeit zu schaffen, mit der Mitgliedspraxen ihre digitale Sicherheit professionell überprüfen lassen können.
Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Happy Computer und Geschäftsführer Johannes Ernst bieten wir dafür einen strukturierten IT-Sicherheitscheck für Praxen an.
Der Sicherheitscheck umfasst:
- eine strukturierte Überprüfung Ihrer aktuellen IT-Sicherheitslage
- einen verständlichen Analyse-Report
- ein persönliches Auswertungsgespräch mit konkreten Handlungsempfehlungen
Der reguläre Preis für diese Leistung (inklusive Bericht und Beratungsgespräch) liegt bei rund 900 Euro. Für Mitglieder der IG-Med ist der Sicherheitscheck kostenfrei.
Auch Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie medizinische Therapeutinnen und Therapeuten können dieses Angebot nutzen – nach Eintritt in die IG-Med.
So nutzen Sie den Service
Vereinbaren Sie direkt einen Termin mit Johannes Ernst von Happy Computer.
Telefon: 02304 77 66 77
Nach Prüfung Ihrer Mitgliedschaft – beziehungsweise nach Eingang Ihres Mitgliedsantrags – erhalten Sie die Auswertung Ihres Sicherheitschecks inklusive persönlicher Erläuterung Ihres individuellen IT-Risikos.